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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 10 von 180
Kooperationen 09.12.2021

RSF begrüßt Partnerschaft mit ProtonMail

Symbolbild: Sichere Kommunikation. zu sehen ist eine Computertastatur, auf der ein Vorhängeschloss angebracht ist. © picture alliance  imageBROKER  Markus Brunner
Symbolbild: Sichere Kommunikation. © picture alliance imageBROKER Markus Brunner

Reporter ohne Grenzen (RSF) und der E-Mail-Dienstleister ProtonMail gehen eine einjährige Partnerschaft ein mit dem Ziel, bedrohte Medienschaffende weltweit zu unterstützen und die Pressefreiheit zu schützen. Unter anderem sollen besonders gefährdete Journalistinnen und Journalisten ein Jahr lang kostenlose ProtonMail- und VPN-Zugänge erhalten, um sicher kommunizieren zu können. Sie bekommen technischen Support in Sicherheitsfragen; Workshops und Trainings für Medienschaffende runden die Partnerschaft ab. Außerdem widmet das deutsch-schweizerische Unternehmen die Einnahmen seiner jährlichen, gemeinnützigen Weihnachtslotterie vollumfänglich der weltweiten Arbeit von Reporter ohne Grenzen. Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Unternehmens mehr als 300.000 US-Dollar für wohltätige Zwecke zusammengekommen. Bislang hatte ProtonMail die Summe auf mehrere Organisationen aufgeteilt.

„Wir freuen uns, dass ProtonMail unseren weltweiten Einsatz für die Pressefreiheit unterstützen will“, sagte RSF-Geschäftsführer Christian Mihr. „Gerade in Kriegs- und Krisengebieten und unter Autokraten und Diktatoren ist eine sichere Kommunikation überlebenswichtig – für Journalistinnen und Journalisten, aber auch für ihre Gesprächspartner und Hinweisgeberinnen.“

Teilnehmende der Weihnachtsverlosung erwerben Tickets für einen lebenslang geltenden, übertragbaren ProtonMail-Account. Insgesamt sechs dieser Premium-Zugänge werden unter den Teilnehmenden verlost. ProtonMail hatte die Arbeit von Reporter ohne Grenzen schon zuvor unterstützt. Einnahmen aus der Weihnachtsaktion 2018 flossen in die Unterstützung des Berliner Stipendienprogramms zur Stärkung von Journalist*innen im digitalen Raum. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten wird praktisches Wissen vermittelt, um sich in ihrer journalistischen Arbeit vor digitalen Gefahren schützen zu können. In einem zweiten Schritt bereiten die Journalistinnen und Journalisten ein eigenes Trainingskonzept vor, mit dem sie in ihren Heimatländern das gelernte Wissen an Kolleginnen und Kollegen weiterverbreiten. Dadurch soll das Wissen über digitale Sicherheit über das Stipendienprogramm hinaus zum Schutz von Medienschaffenden beitragen.

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